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Der Deutsche Übersetzerfonds feiert seinen 20. Geburtstag mit einem Übersetzungswettbewerb

Aus Anlass seines 20-jährigen Jubiläums veranstaltet der Deutsche Übersetzerfonds in Kooperation mit der FAZ einen Übersetzungswettbewerb.

Gegenstand des Wettbewerbes ist die Übersetzung ins Deutsche einer Textpassage aus dem englischsprachigen Roman des Amerikaners Don DeLillo „Great Jones Street“, der 1973 veröffentlicht wurde und bisher nicht in der deutschen Sprache erschienen ist.

Teilnehmen können sowohl etablierte Übersetzer als auch literaturbegeisterte Amateure. Eine Fachjury mit namhaften Übersetzern, Lektoren und Literaturkritikern wird die eingereichten und anonymisierten Übersetzungen begutachten und ihre Entscheidung während der Jubiläumsfeier des Deutschen Übersetzerfonds am 19. und 20. Oktober d. J. bekanntgeben. Auf die Gewinnerin/den Gewinner des Wettbewerbes warten ein Preisgeld von € 2.000 und eine Publikation ihrer/seiner Übersetzung in der FAZ.

Interessiert? Dann machen Sie mit!

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

Details über den Wettbewerb erfahren Sie auf den Seiten des Deutschen Übersetzerfonds

Viel Glück!

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999 + 1 Zertifizierte in 5 Jahren

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) bildet aus. Und seine Fortbildungen werden gut angenommen, wie das Werk im Januar 2017 in seinem Newsletter Nr. 150 mitteilte: In den letzten fünf Jahren haben bereits 1.000 Personen – die sogenannten Teamer – eine Ausbildung des DFJW erfolgreich absolviert, zu denen ich mich auch zählen darf: Im Juli 2012 habe ich mich als sogenannte „Gruppendolmetscherin“ ausbilden lassen. Die 10-tägige Fortbildung fand in Eckernförde in Schleswig-Holstein statt und wurde vom Bund der Deutschen Landjugend, Berlin, und dem Centre d´Animation Social et Familial, Bischwiller, Frankreich, in Zusammenarbeit mit dem DFJW, angeboten.

Die Fortbildung zum Gruppendolmetscher geht auf die Bedürfnisse der Betreuer von bi- und trinationalen Jugendbegegnungen (mit Schwerpunkt auf deutsch-französische Begegnungen) ein und vermittelt ihnen Kompetenzen in drei Bereichen: Sprache und Dolmetschen, Gruppenleitung und Pädagogik sowie Interkulturelles Lernen. Das Dolmetschen wird sowohl in authentischen als auch in simulierten Situationen geübt. So habe ich beispielsweise mit den anderen Seminarteilnehmern an Dolmetschübungen im GEOMAR und in der Kunsthalle in Kiel teilgenommen.

Wer wie ich die Fortbildung erfolgreich abschließt und ein Zertifikat des DFJW erwirbt, wird in dessen Teamer-Datenbank aufgenommen.

Weitere Informationen zur Ausbildung zum Gruppendolmetscher und zu den anderen Ausbildungen vom DFJW finden Sie hier.

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Die Geburtsstunde des Simultandolmetschens

Wer waren die Dolmetscher, die bei den Nürnberger Prozessen mitgewirkt haben? Wenn die Antwort auf diese Frage Sie interessiert, sollten Sie unbedingt die Ausstellung der Association Internationale des Interprètes de Conférence (AIIC) „Ein Prozess – Vier Sprachen“ besuchen, die von 18. bis zum 25. November 2016 in Hamburg gezeigt wird.

Von November 1945 bis Oktober 1946 fand vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg der sogenannte „Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher“ statt, d.h. gegen hochrangige deutsche Politiker, Militärangehörige und NS-Funktionäre, die sich während des Zweiten Weltkrieges Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht hatten. Der Prozess wurde in vier Sprachen geführt (Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch) und war für dessen erfolgreiche Führung auf die unverzichtbare Arbeit von Dolmetschern angewiesen. Die Ausstellung, die zuletzt während des FIT-Kongresses in Berlin gezeigt wurde, stellt die damaligen Dolmetscher vor und würdigt deren Leistung, ohne die die viersprachige Prozessführung unmöglich gewesen wäre.

Die Errichtung des Internationalen Militärgerichtshofs läutete nicht nur die Geburtsstunde des Völkerstrafrechts ein, sondern auch der Technik des Simultandolmetschens, die bis dahin weitgehend unbekannt war.  

Im Rahmen der Ausstellung „Ein Prozess – Vier Sprachen“  findet des Weiteren eine Reihe von Veranstaltungen unter dem Motto „Nürnberg war der Anfang“ statt. Neben Abendveranstaltungen über die Leistung der damaligen Dolmetscher, den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg und die Kommunikation in den internationalen Gerichtsbarkeiten wird eine Podiumsdiskussion mit Dolmetschern und Juristen organisiert.

Gezeigt wird die Ausstellung im Hamburger Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz 1.

Details zur Ausstellung sind hier erhältlich: Ein Prozess – Vier Sprachen

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23. Treffen des Réseau franco-allemand

Das Réseau franco-allemand (RFA) trifft sich in diesem Jahr vom 21. bis zum 23. Oktober in Mons (Belgien).

Das RFA ist kein Verein oder Verband, sondern eine Arbeitsgruppe für alle interessierten Berufsübersetzer und –Dolmetscher, die in der Sprachkombination Deutsch-Französisch arbeiten. Diese wurde 1993 in Köln als Ergebnis einer losen Kooperation zwischen mehreren Berufsverbänden in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich gegründet: ADÜ Nord, ATICOM – Fachverband der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher, ASTTI – Association Suisse des Traducteurs, Terminologues et Interprètes, CBTI – Chambre Belge des Traducteurs et Interprètes, SFT – Société française des Traducteurs und UNIVERSITAS.

Die Treffen des RFA finden alle zwei Jahre turnusgemäß in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Frankreich und Österreich statt. Das letzte Treffen fand 2014 in Bern statt. Teilnehmen können interessierte Übersetzer und Dolmetscher unabhängig davon, ob sie Mitglied in einem der o.g. Verbänden sind oder nicht. Die Treffen zielen darauf ab, berufsbedingte Probleme der Berufsübersetzer und –Dolmetscher anzugehen, neue Horizonte zu eröffnen, Kollegen und Kolleginnen kennen zu lernen bzw. wiederzusehen und sich zu vernetzen.

Bei dem kommenden Treffen werden neben Vorträgen auch Besichtigungen der Stadt Mons sowie von Industriegeländen und Museen angeboten. Organisator ist in diesem Jahr die CBTI.

Ich bin Mitglied im ADÜ Nord und der SFT.

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